Was ist neu in Access 2016?

Access 2016 Desktop

Für die klassischen Access-Desktop-Anwendungen gab es ja schon in Access 2013 keine Neuerungen. Eher sind weitere Abkündigungen zu erwarten wie unter Access 2010 das Kalender-Steuerelement oder unter Access 2013 der Bereitstellungsassistent und das Source Code Control Add-in. Wer nur Access-Desktop verwendet, der wird auch von Access 2016 enttäuscht sein und kann getrost weiter Access 2007 oder Access 2010 benutzen (Access-Desktop 2013 war graphisch ohnehin ein Rückschritt). Auch am Objektmodell wurde nicht gearbeitet, sprich, für Programmierer auch nichts Neues. Kaum der Rede wert aber, etwas "Neues" konnte ich in Access 2016 tatsächlich entdecken: Der neue Datentyp BigInt wurde eingeführt um Access kompatibler zu SQL Server zu machen. Des Weiteren neue Office-Farbschemas und die Dachreiter im Ribbon sind nicht mehr ausschließlich in Großbuchstaben. Aber das war's auch schon!

Excel hingegen entwickelt sich weiter mit einer besseren Unterstützung von extrem großen Tabellen von mehreren 100 Mio. Zeilen aus verschiedensten Datenquellen wie SAP Business Objects, Hadoop und Salesforce. Wäre es nicht sauberer dies mit Access zu bewerkstelligen? Dazu spendieren die Redmonder gleich noch ein halbes Dutzend neuer Charts: TreeMap, Sunburst, Waterfall, Box & Whisker und Histogram & Pareto.

Politik

Das Access Entwickler-Team arbeitet leider nur noch sporadisch an Access 2016, denn Microsofts Politik gibt wie immer die Marschrichtung vor und die heißt O365 (Office 365), bzw. Abonnements für Office Online verkaufen, denn genau das ist O365: Das klassische Office Desktop plus Office Online (weil es Office Online gibt heißt das bisherige Office zur Unterscheidung Office Desktop). Allerdings kann man innerhalb von Office Desktop auch einige Office Online Funktionen nutzen (sofern man ein Abo hat). Wer Office Online nutzen will, der muss bereit sein ein Leben lang für dieses Abonnement zu zahlen. Access User sollten also sehr genau hinschauen und prüfen was Office Online für diese neue monetäre Abhängigkeit bietet. Politik ist auch die Tatsache, dass es keine direkte Unterstützung in Access gibt um auf Microsofts Online Backend-Datenbank Azure zuzugreifen, obwohl das natürlich äußerst sinnvoll wäre. Die Vorteile von einem starken Access Desktop gepaart mit einem starken Online Backend wären genial. Aber nein, Access Desktop scheint für Microsoft keinen strategischen Wert mehr zu haben. Mehrere Hunderttausend Access Anwendungen weltweit haben scheinbar keine Bedeutung für Microsoft. Abgesehen von 4 Familienmitgiedern, bekommen ausschließlich zahlende Office 365 Abonnenten zu Office Online Zugang; für alle anderen heißt es: "Du kommst hier nicht rein!". Das sind Offene Technologien in einem geschlossenem System. "...only available to those with Office 365 ProPlus E3 and E5" heißt es jetzt.

Access Online Apps sind tot

Microsoft wirft das Handtuch: "Die Erstellung neuer Access-basierter Web-Apps und Access-Webdatenbanken in Office 365 und SharePoint Online wurde Juni 2017 eingestellt. Verbleibende Web-Apps und Webdatenbanken werden im April 2018 deaktiviert." Auch Access Services für SharePoint ist Ungewiss. Schade! Access Online Apps waren eigentlich ein sehr interessanter Ansatz, aber letzten Endes war es nur ein erneuter, halbherziger Versuch von Microsoft, Access-Usern die Möglichkeit zu geben, auf die eigenen Daten auch Online zugreifen zu können. Nicht mal die ohnehin schon zu wenigen Steuerelemente die Access bietet wurden in Access-Web-Apps vollständig übernommen. Ein halbfertiges Werkzeug dessen Apps dann nur innerhalb von SharePoint laufen? Rohrkrepierer! Access Web Databases und Access Web-Apps sind gescheitert, nicht weil die Idee nichts taugte, sondern weil Microsoft seine politische Richtung schneller wechselt als eine Idee zu Ende gedacht wird. Es wäre zu schön gewesen um wahr zu sein, eine eigene Datenbank im Internet, Web-Content in Access erstellen, alles per Knopfdruck hochladen und synchronisieren - aus der Traum! Sehr schade, denn das Erstellen von Web-Anwendungen ist alles andere als trivial. Selbst die neue VisualStudio 2017 ASP.NET Core 2.0 MVC6 Technologie zeigt abermals wie unglaublich komplex das Programmieren von WebDataApps heute immernoch ist. Es ist sogar noch komplexer geworden als zu Zeiten von WebForms. Das alles erklärt das Scheitern von Access-Web-Apps, aber warum wurden Access-Webdatenbanken abgekündigt? Auf Access als Design-Tool für SharePoint kann man ja verzichten und dafür das neue PowerApp nutzen, aber für Access-Webdatenbanken sehe ich keinen Ersatz. Man hätte doch zwei Design-Tools für den selben Datenpool nutzen können. Im Grunde führt Microsoft einen Krieg gegen seine eigene Win32 Desktop Technologie. Win32 soll auslaufen und damit auch Access. Ein König stirbt auf Raten und hat keine Nachkommen. Oder kommt bald Access für die Universal Windows Platform (UWP, auch Metro-Apps oder Windows Mobile Apps genannt)? Aber dann bitte mit Support für ASP.NET Server statt SharePoint Server. Übrigens, weil es UWP gibt heißt die "alte" Windows Technologie jetzt Win32.

Wie geht es weiter?

VisualStudio ist zu komplex und LightSwitch war zwar im Ansatz eine tolle Idee, ist aber auch seit jahren tot. LightSwitch unterstützte weder Reports, noch den Zugriff auf Access Datenbanken (es gab auch keinen direkten Importassistenten). Bereits seit 2014 wurde nicht mehr an LightSwitch gearbeitet. Immerhin kann man noch Access-Datenbanken mit SharePoint verbinden und so Daten im Offline-Modus sehr effektiv nutzen. Das ist durchaus eine Errungenschaft, aber offensichtlich will Microsoft auch das nicht. Aber eine lokale Access-Datenbank ist ohnehin schneller, billiger und sicherer als jedes Mal die Daten quer durchs Internet zu jagen bzw. extern zu hosten. Die Azure Datenbanken befinden sich dazu noch im Ausland (kein einziger deutscher Server!). Im besten Fall liegen die Daten in Amsterdam oder Dublin.

Windows Phone ist auch tot und damit ist die UWP deutlich weniger universell geworden. UWP Apps laufen also neben Windows Desktops jetzt nur noch auf Surface Tablets und der XBox - also eine reine Microsoft-Show um irgendwie universel zu sein. In den USA wird über UWP gespottet: "TVs and Phones dont have it, Gamers hate it, developers ignore it, consumers don't use it." Wenn Microsoft dann den Tabletmarkt auch noch aufgiebt, dann ist nichts mehr mit universell. UWP konnte bisher den klassischen Win32 Desktop Anwendungen aber nicht das Wasser reichen und daher ist UWP auf dem Desktop für viele eher eine Plage als Fortschritt. UWP waren bisher mobile Apps für einen scheiternden mobilen Markt der jetzt krampfhaft ein Desktop-Erfolg sein soll. Für Kinder ist die UWP-Only Version namens Windows 10S sicher ein Markt, doch scheitert UWP auf dem Desktop, was ja technisch gesehen bisher der Fall ist, dann fährt Microsoft seine Key Desktop-Strategie gegen die Wand. Aber selbst wenn sich UWP auf Desktops durchsetzen würde, wozu eine mobile App auf dem Desktop ohne einen mobilen Markt? Xamarin hat die Nachfolge angetreten: Apps für Android, iOS und UWP.

Windows - Was war das mal noch?

Das Konzept namens "Windows", sprich, überlappende Fenster scheint heute vor dem Aussterben bedroht zu sein. Die Windows 8 Apps waren bereits reine Full-Screen-Apps und in LightSwitch gab es nur ein Dachreiter gesteuertes UI (Tabbed vs. Windowed browsing). Das ist natürlich kaum akzeptierbar, wenn man bedenkt, dass sogar fast alle jQuery Frameworks "Windows" innerhalb von Browsern unterstützen. Windows 8 wurde so auf die Funktionalität eines Browsers oder eines Smartphones reduziert. In Windows 10 hat man diesen Unfug zum Glück behoben. Trotzdem sind Apps für mobile Geräte konzipiert worden und sehen auf dem Desktop viel zu klobig aus. Die Steuerelemente sind für Daumen und Zeigefinger auf kleinen Touch-Screens ausgelegt und nicht für Maus und Ultra-HD Bildschirme. Hallo Microsoft! Ich bin ein Desktop-User und ich bin NICHT Sehbehindert! Begreift das doch bitte mal!

Aktuelle Trends

Ein grundsätzliches Problem bleibt also auch unter Access 2016 bestehen: Stagnation auf dem Desktop bzw. Abkündigung des Win32 Desktops. Das ist schon sehr Verwunderlich zumal der Desktop-Bereich Microsofts primäre Stärke war. Windows 10 soll angeblich die letzte Win32 Version sein und irgendwann danach wird es wahrscheinlich keinen Support mehr für klassische Win32-Desktop-Anwendungen geben. Wird sich UWP also zum neuen Windows entwickeln? Mobile Apps kontaminieren zwar den Windows-Desktop, aber Windows-Desktop hat keine Roadmap to UWP. Niemand kauft Windows 10 wegen ein paar windigen Apps.

Desktop War

Das anvisierte Ziel lautet: Eine Software für alle Bildschirmgrößen und für alle Betriebssysteme. Im Browser wurde dieses Ziel schon erreicht und dabei wurde ein mächtiger Standard definiert: HTML5 und JavaScript (90% Marktanteil im Browser). Auf dem Desktop herrscht dagegen Krieg. Google bietet für Chrome-Apps seit 2013 Desktop-System-Dienste an (z.B. für WebCam, USB, Bluetooth, etc.). Mit Cordova können so Hybrid-Apps erstellt werden die im Browser laufen als auch als native Anwendung (kein Windows Support!). Praktisch ist dabei die automatisierte Bereitstellung und Aktualisierung der Anwendung. Web-Programmierer entwickeln also heute Desktop-Apps. Chrome Storage (Local & Sync) sind jedoch nur sehr triviale Dienste für kleine Datenmengen, sodass ein Vergleich mit Access-Desktop natürlich keinen Sinn ergibt. Microsoft schlug mit VisualStudio 2015 zurück und spendierte einen Android Emulator, Python und Node.js Support. Sprich, Windows-Programmierer entwickeln Android und iOS Apps.
Ein Problem sehe ich trotz allem bis Dato als ungelöst: Desktop und Handhelds sind Äpfel und Birnen. Ich will keine Mobile-App auf meinem Desktop. Professionelle Apps müssen für alle Geräte optimiert sein. (Apple hat das übrigens von Anfang an besser verstanden) Zurzeit herrscht jedoch ein gewaltiger Mobile-First Trend der große Bildschirme und Mäuse kaum noch berücksichtigt. Irgendwie tun alle so als würde man nur noch mit dem Smartphone am Flughafen arbeiten oder mit dem Tablet im Fahrstuhl - als ob es uncool wäre an einem Schreibtisch zu sitzen. Während Google sich den Kopf über Offline-Szenarien zerbricht, stopft Microsoft alles in den Browser was geht und vernachlässigt weiterhin den Win32-Desktop-Markt.

Microsofts PowerApps

PowerApps ist ein neues Online-Design-Tool für SharePoint mit einem UI für Tablet-User. Desktop-User würden möglicherweise sagen: ein UI für Menschen mit Sehschwäche (tatsächlich entwickelt Microsoft laut Microsoft by the Numbers Technologie für 246 Mio. Menschen mit Sehschwäche). Die Anzahl verkaufter Access Lizenzen taucht in dem Bericht hingegen nicht auf. Ausgabegeräte für PowerApps sind Smartphones und Tablets. Die Entwicklungsumgebung hat in etwa die Steuerelemente von Access, die Programmierbarkeit basiert allerdings auf dem Prinzip von Excel-Formeln. Man kann jede Datenquelle anzapfen die man sich vorstellen kann oder direkt aus Excel importieren. Leider gibt es keine direkte Anbindung zu Access Datenbanken. Für Firmen die zu SharePoint migrieren wollen ist das eine sehr nützliche Sache. PowerApps ist ein tolles neues Spielzeug für SharePoint. Fragt sich nur eins: Wo bleibt Microsofts neues HTML5/JavaScript basiertes RAD-Werkzeug (Rapid Application Development) für UWP Apps? Access wird es nicht sein und VisualStudio auch nicht. Preis: Für Entwickler und Administratoren von Apps €33,70 pro Benutzer pro Monat. Ein Vergleich zu LibreOffice, NextCloud, Scribus, Thunderbird und deren open source productivity apps wäre sehr interessant.

WebApps To Go

WaveMaker z.B., eine RAD Umgebung aus Indien, kann all das was Access heute eigentlich können müsste. Es basiert serverseitig hauptsächlich auf Java und im Browser auf Angular JS. Auch die unterstützten Import-Datenbanken können sich sehen lassen: MySQL, HSQLDB, Oracle, PostgreSQL, SQLServer. Der Zugang zum Online-Design-Tool kostet $250 pro Monat für Programmierer.
Ein starker Konkurent von WaveMaker ist Caspio. Wer hier jedoch nicht jeden Monat brav sein Abo bezahlt, der verliert den kompletten Zugang zu seinen Daten samt allen Apps. Ab 50 Mitarbeiter ist dieses Model immerhin billiger als SharePoint.
Zend Studio nutzt serverseitig PHP und kostet nur €89. Leider ist Zend jedoch keine RAD Umgebung, sodass es etwas länger dauern wird bis man individuelle CRUD-Funktionen erstellt. Reizvoll ist jedoch: Die Apps laufen über jeden beliebigen PHP/MySQL Web-Server. (PHP hat einen Marktanteil von 82%, ASP.NET 17% und Java 3%.) Zend nutzt Dojo Steuerelemente. Open Source CRUD-Generatoren für PHP/MySQL gibt es allerdings zahlreiche: Mit Grocery CRUD z.B. braucht man für AccessApp ähnliche Funktionen gerade mal 4 Zeilen PHP Code (Bootsrap Demo).
Aber die gute alte Access-Desktop-Power im Web? Geht das? Die Brazilianer machen es mit ScriptCase tatsäcchlich für $400 möglich: Access-Daten-Import, Blanko-Anwendungen, Sicherheit, Raster, Berichte, Charts...endlose Möglichkeiten. Wem das noch zu kompliziert ist der kann bei ZOHO eine Mobile-First WebApp spielend einfach erstellen. ZOHO bietet einen Access-Integration-Service an.
Es ist wirklich beeindruckend was in den JavaScript Frameworks der letzten Jahre erschaffen wurde: Ein wirklich tolles Beispiel dafür wie eine WebApp heute aussehen sollte ist webix (Demo). webix bietet eine kostenlose Standart-Edition an. Der Code ist sehr kompakt. Kendo UI und Wijmo bieten auch sehr hochwertige Steuerelemente an. Spätestens jetzt wird deutlich, dass Access 2016 den Anschluss verpasst hat um im Browser eine tragende Rolle zu spielen. So wird Access die Rolle als professionelle Entwicklungsumgebung für SharePoint nicht erfüllen. SharePoint wird es auch wegen der massiven und rasanten Entwicklung im Web zusätzlich schwer haben. Es vergeht ja kaum ein Wochenende ohne ein neues Open-Source-Web-Framework. Der enorme Erfolg von Access wird mit Access-Apps nicht wiederholt. Weitere Beispiele: Bootstrap/Angular JS, AngularJS/PHP/MySQL.

Desktop Datenbank Nr. 1

Der große Vorteil von Access-Desktop ist, dass man mit VBA kein Code-Guru sein muss und trotzdem tolle Anwendungen recht schnell und sauber entwickeln kann. Man kann mit wenigen Kenntnissen anfangen und kann die Anwendung weiterentwickeln ohne zu schnell an Grenzen zu stoßen. Obwohl Microsoft schon seit Ankündigung von .Net (2002) die Weiterentwicklung von Access-Desktop nahezu aufgegeben hat, gibt es seit mehr als 20 Jahren nichts Vergleichbares. Sogar WindowsForms in VisualStudio war nie eine Alternative, weil hier der Aufwand zehn Mal höher ist um an das selbe Ziel zu kommen. Davon abgesehen werden auch WindowsForms seit .Net 2.0 (2006) nicht mehr weiterentwickelt. Das einzige Produkt welches VisualStudio auf die Beine hilft ist DevExpress. Für $999 (pro Jahr!) kann man dann immerhin eine moderne MDI-WPF-Desktop-Anwendungen entwickeln. Es dauert etwa 20 Mausklicks und 1 Tasse Kaffee und man hat per Assistent eine vollständige CRUD-Desktop-Anwendung im schönen Stiel von Office 2010 oder für Spartaner auch Office 2013. Aber nur wenn alles rund läuft, sonst landet man durchaus mal mit einer Exception mitten im Programmcode der Entity-Framework Klassen. Das schreit natürlich geradezu nach Support, was die jährlichen Kosten auf $2.199 hochtreibt.

Geht O365 den Bach runter?

Microsoft hatte 2014 rund 30 Prozent mehr Abonnenten für Office 365 Home und Personal (also einschließlich Access). Allerdings wurden massenhaft Office 365 Personal Abos verschenkt, sodass der Konsumerumsatz mit Office real um ein Viertel zurück viel. Ausgerechnet das kostenlose O365 für Entwickler beinhaltet jedoch kein Access. Für 2015 war die Rede von 124% mehr Abonnenten. Laut Microsoft derzeit 70 Mio., davon 25 Mio. in 2015. Seit 2016 fällt die Anzahl neuer Abonnenten jedoch dramatisch ab. Möglicherweise wegen enttäuschten privaten Nutzern die nicht so sehr von O365 profitieren können wie mobile Arbeitsgruppen und ihr Abo deshalb nicht verlängern (allein Emails per Outlook Online auf meinem Handy zu lesen rechtfertigt den Preis z.B. nicht). Markaber, aber das sind sehr gute Nachrichten für Access, denn unerfüllte Erwartungen von Office Online zwingt Microsoft zur Rückbesinnung auf den Desktop.

O365 liefert einige Dienste die Abhängigkeiten schaffen könnten. Allein den Outlook Kalender mit anderen Kollegen zu Teilen ist für viele unverzichtbar geworden. Microsoft arbeitet hart daran neue Office 365 Dienste zu integrieren und User mehr an diese Online-Dienste zu binden. Ein wirklich tolles Beispiel ist die Online-Colaboration in Word 2016. Gemeinsam in Echtzeit mit anderen Usern an einem Dokument zu arbeiten ist ein tolles Erlebnis. Das gibts aber bei Google kostenlos.

Fazit

UWP liefert nichts; nicht nur nichts gleichwertiges, sonder keine Desktop Datenbank. Daher ein dreifaches Hurra auf Win32! Access ist und bleibt DER Desktop-Datenbank-Standard für weitere 10-20 Jahre. Win32 Desktop samt Access ist ein schwärer Frachter ohne Kapitän und ohne Roadmap. Access-Apps sind abgeschrieben und werden von PowerApps ersetzt. Mobile-Apps auf dem Desktop sind ein Schritt rückwerts. Lang lebe der Desktop, Windows und die Maus!